Südamerika

Unsere Reiseberichte
Aktuell vom
4.3.2012: Wir sind in Chile, in
Puerto Montt. Es geht uns gut und auch das Auto läuft immer noch. Nachdem wir
die Rüttelstrecken der Carretera Austral hinter uns haben, geniessen wir die
guten Strassen und werden als nächstes einen Abstecher auf die Halbinsel Chiloe
machen.
Hier der Reihe nach seit dem
letzten Bericht:
Nach den Bergen von Torres
del Paine und dem Gletscher Perito Moreno ging die Fahrt zu einem nächsten
Bergmassiv, dem Fitz Roy. Der Fitz
Roy ist berühmt bei den Profi-Kletterern, in einem kleinen Museum der
Parkverwaltung sahen wir Bilder mit den eingezeichneten Routen, viele der
Routenbezeichnungen stammen von europäischen Kletterern. Wir hatten Glück dass
wir den Berg sahen, denn meistens ist er in Wolken gehüllt. Ausgangspunkt ist
das Dorf El Chalten, von wo wir ein paar Wanderungen unternahmen. El Chalten
ist ebenfalls Ausgangspunkt für viele Radfahrer (darunter ein grosser Teil
Schweizer), die von hier an den Lago del Desierto fahren und dann über den Pass
nach Chile zu gelangen. Über den Pass führt nicht eine Strasse, sondern
lediglich ein schmaler Weg, der an einigen Stellen sogar für die Radfahrer zu
steil und zu schmal wurde, sodass die Räder über längere Stecken geschoben werden müssen.
Einige von ihnen haben wir dann später in Chile wieder getroffen.
Wir folgten weiter der Ruta
40 nach Norden und machten einen Besuch bei den „Cuevas de los Manos Pintados“. An den Felswänden und in Höhlen
sind Abbildungen von Händen zu sehen, die vor 11'000 Jahren von Nomaden hier
angebracht wurden. Die Bedeutung dieser Darstellungen, die mit einer Spray
Paint Technik hergestellt wurden, ist unklar.
Über den sehr einsamen Paso Roballos wechselten wir hinüber
nach Chile und gelangten auf die Carretera
Austral. Diese Strasse, 1400km von Puerto Montt nach Villa O’Higgins, wurde
in den 1985 bis 1988 im Auftrag des damaligen Präsidenten Pinochets gebaut. Es
war die erste Landverbindung im Süden Chiles und hatte natürlich auch
militärische Bedeutung. Der grösste Teil der Strasse ist Schotter und
weitgehend, bedingt durch den vielen Regen, in schlechtem Zustand. Von Cochrane
machten wir zuerst einen Abstecher ganz in den Süden, ans Ende der Carretera
Austral, nach Villa O’Higgins. Enge Bergtäler, reissende Bäche und Flüsse,
überall an den steilen Hängen Wasserfälle und hin und wieder war ein Gletscher
zu sehen. Das hat uns gefallen. Die wenigen Siedler, die hier schon von 200
Jahren der Natur einen Flecken Grasland abgetrotzt hatten, sind zu bewundern.
Alte Häuser und Holzzäune zeugen von diesen Zeiten. Wieder zurück in Cochrane waren wir gerade richtig für
das jährliche Rodeo. Schöne Pferde, Vorführungen vom Reiten ungezähmter Pferde,
usw. Kinder massen sich beim Reiten von Schafen. Daneben natürlich Stände mit
Souvenirs und Verpflegung, Assados (Schaf am Feuer zubereitet).
Der Süden Chiles fühlt sich
gegenüber dem zentralen und nördlichen Teil des Landes benachteiligt, und
benutzte die Ferienzeit um landesweit auf seine Probleme aufmerksam zu machen.
Das geschah mit Strassenblockaden und Streiks. Als wir in Coihaique ankamen begannen die Aktionen. Innert Stunden gab es
keinen Treibstoff mehr, da die Zubringerstrasse vom Hafen Puerto Aisen gesperrt
wurde. Die Anliegen der Bevölkerung sind: Mehr höhere Schulen,
Steuererleichterungen für die lokalen
Fischer, bessere medizinische Versorgung, bessere Strassen, usw. Wir warteten 3 Tage, bis das Gerücht umging,
dass es wieder Diesel geben soll. Wir stellten uns in die Warteschlange, die
bereits eine Länge von 2km aufwies. Nach 10 Stunden Wartezeit bekamen wir einen
vollen Tank Diesel, wogegen die Einheimischen nur 18 Liter erhielten.
Auf der weiteren Fahrt nach
Norden machten wir ein paar Wanderungen in den zahlreichen Parks, soweit diese
nicht gerade bestreikt wurden oder uns der Regen davon abhielt.
Jetzt wissen wir auch, wo der
in Europa angebotene Pazifiklachs
herkommt: In den Fjorden südlich von Puerto Montt gibt es Dutzende Fischfarmen,
wo die Lachse in ihren Gehegen aufwachsen, mehr dazu später.
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12 |
07.12.12 – 20.12.12 |
El Calafate und der
Gletscher Perito Moreno, |
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Camping am Lago
Roca |
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11 |
26.12.11 – 06.12.12 |
Puerto Natale und
der Nationalpark Torres del Paine |
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10 |
20.12.11 – 25.12.11 |
Von Punta Arenas
nochmals nach Süden, mit dem Schiff zum |
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Cape Horn und
Ushuaia und mit Bus zurück nach Punta Arenas |
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9 |
04.12.11 – 19.12.11 |
Ushuaia und Umgebung
und weiter nach Punta Arenas |
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8 |
11.11.11 – 19.12.11 |
Trelew, Gaiman, Camarones, C. Rivadavia, Puerto
Deseado, |
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der versteinerte
Wald, über die Magellanstrasse nach Ushuaia |
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7 |
25.09.11 – 10.11.11 |
Salta,
Mendoza, Puerto Madryn, |
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Pensinsula
Valdes mit Walen, Seelöwen, Seeelefanten und Cie. |
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6 |
22.09.11 – 24.09.11 |
Reserva
National Eduardo Avaroa |
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Lagunen,
Vulkane und Flamingos |
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5 |
27.08.11 - 21.09.11 |
Arica,
Iquique, Calama (die grösste offene Kupfermine der Welt) |
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San Pedro de Atacama |
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4 |
23.07.11
– 26.08.11 |
La Paz, Rurrenabaque, |
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Titicacasee |
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3 |
10.07.11 - 22.07.11 |
Tupiza, Uyuni, Salar de Uyuni, Potosi |
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2 |
11.06.11
– 10.07.11 |
der Norden: Rosario, Cordoba, |
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Cafayate, Salta, Humahuaca |
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1 |
13.04.11 - 11.06.11 |
Buenos Aires |
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