
Ein
interessanter Patchwork-Teppich in Sutherland,
er
zeigt Themen rund um das Observatorium
und
Sternbilder aus afrikanischen Legenden
Südafrika,
noch einmal durch den Nordwesten
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Wieder
in Südafrika, auf dem Weg nach Upington gabs ein kleines Jubiläum, der Sprinter hat 200’000km
hinter sich. |
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In
der Region Upington, Keimoes,
Kakamas wird im grossen Stil Rebbau betrieben. Das
war nur durch den Bau von Bewässerungskanälen möglich, denn Wasser hatte es
immer genug vom Orange River. Solche Wasserräder waren der Anfang, heute sind
sie nur noch Museum. Die heutige Bewässerung funktioniert über moderne Pumpstationen. |
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Alt
und neu, das Wasserrad und die Pumpstation. |
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Zur
Hauptsache werden hier Rosinen produziert. Die abgelesenen Trauben werden sortiert
und dann entweder am Boden oder auf Holzbrettern gestapelt zum Trocknen ausgelegt.
Sowohl
die frischen Beeren wie die Rosinen sind sehr gut (süss), 60% werden als Speisetrauben
oder als Rosinen nach Europa exportiert. |
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Mit
einem Teil der Trauben wird Wein produziert. Im Februar als wir dort waren
hatte es viel geregnet in der Region und die Traubenbeeren begannen
aufzuplatzen. Damit waren sie für Rosinen nicht mehr zu gebrauchen und die
Trauben wurden so rasch als möglich abgelesen und an die „Weinfabrik“ abgeliefert. Von
wegen Regen: in den letzten 2 Jahren hatten sowohl Botswana wie der Norden
von Südafrika überaus viel Regen und Überschwemmungen. Klimawechsel?? |
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Auch
Dattelpalmen gibt es hier. |
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Der
Orange River: vor einer Woche war der Camping
oben auf der Böschung noch unter Wasser, jetzt sinkt der Wasserstand langsam
ab. |
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Die
Brücke war gerade noch befahrbar. |
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Die
Augrabies Falls, hier donnert das Wasser des Orange
Rivers in eine Schlucht hinunter. Im Moment führt der Fluss noch Hochwasser,
aber vor 2 Wochen war er noch einige Meter höher. |
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Für
die Besichtigung der Fälle wurden diese Holzstege gebaut, die aber im Moment nicht
alle begehbar sind, das Hochwasser hat einigen Schaden angerichtet |
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Ein
Teil dieser Plattform hat der Fluss mitgenommen. |
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Der
Fluss verteilt sich oben auf der Ebene in Dutzende von kleinen Wasserläufen, die
hier über die Seite hinunterfliessen. |
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Auch
zu Gast bei den Augrabies Falls: Eine Truppe von
BMW ist mit Testfahrzeugen hier. Die Modelle werden im Februar hier getestet und
kommen dann im Herbst in Europa auf den Markt. Der BMW ist trotz verklebter Karosserie
am Kühlergrill erkennbar. Auch im Test war ein grosses BMW-Modell mit Hybridantrieb. |
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Und
wenn er nicht mehr fährt, dann dient er eben als Verschönerung des Steingartens. |
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Unterwegs
gegen Calvinia: Nicht weit von hier ist die grosse
Salzpfanne wo Donald Campbell mit seinem Bluebird den Geschwindigkeits-Weltrekord
aufgestellt hat. Diesen Ort wollten wir sehen, doch der Weg dahin war überflutet
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Die
3 Schwestern, markante Gebilde in der sonst flachen Gegend. |
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Die
Sterne auf der Tafel am Dorfeingang sind nicht von ungefähr, in Sutherland stehen
mehrere Observatorien. |
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Beim
Eingang zum Gelände gibt es eine sehr gute Ausstellung und dort hängt auch
dieser Wandbehang. |
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Das
ist SALT, Southern African Large Teleskop, das grösste Teleskop der südlichen
Hemisphäre. Es ist eine Kopie eines Teleskops, das in Texas gebaut wurde. |
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Auf
der Führung durch SALT kamen wir zuerst zu diesem Raum, dem Kontrollzentrum:
Eigentlich hatten wir uns das ganz anders vorgestellt, mit den
Wissenschaftlern an grossen Fernrohren. Die Wissenschaftler, die hier Beobachtungen
ferner Galaxien machen, sitzen irgendwo auf der Welt. Sie schicken die Beobachtungsaufträge
per Internet hierher, der Diensthabende Ingenieur (im Moment ein Russe) programmiert
das Teleskop und die Bilder gehen wiederum per Internet an den Auftraggeber. |
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Im
Gewirr der Stahlkonstruktion im Inneren von SALT. Die sechseckigen Holspiegel
sind einzeln beweglich und ihre Position wird alle 15 Minuten überprüft und Abweichungen korrigiert. Abweichungen
gibt es laufend, vor allem wegen den Temperaturdifferenzen während der
Beobachtung. Einige
Daten: 91
sechseckige Hohlspiegel à 1m, Gesamtfläche ist 11x9.8m, die wirksame Spiegelfläche
beträgt 66m2 Baujahr
2005 Kosten
36 Millionen US$ Eigentümer:
Südafrika, Deutschland, Polen, USA, UK, Neuseeland |
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Neben
SALT stehen ca. 10 weitere, kleinere Teleskope, die aber allesamt unbemannt
sind, die Steuerung erfolgt direkt via Internet von den jeweiligen Besitzern,
in der Regel Universitäten irgendwo auf dem Globus. |
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Auf
dem Campingplatz in Sutherland stehen mehrere kleine Teleskope und es gibt
jeden Abend eine Führung. Das war interessant, doch abgesehen von der Mondoberfläche
sah man von den anderen Sternen nur ein mehr oder weniger starker Lichtpunkt
in unterschiedlichen Färbungen. Wie
wir im Museum gesehen hatten besteht die Beobachtung von Sternen hauptsächlich
in der Zerlegung des Lichtes (Spektralanalyse), die Aufschluss über die auf
dem Stern vorhandenen Elemente gibt. |
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In
Matjiesfontein kommen wir an die Bahnlinie, wo gerade
ein Zug in Richtung Johannesburg anhält. |
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Wir
sind wieder einmal inmitten einer Weingegend, Franschhoek.
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Der
Hugenotten Memorial Park in Franschhoek. |
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Jedes
Weingut hat seine Degustationen und Betriebsführungen. |
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Leider
ist dieses Fass zu gross für unseren Camper, aber praktisch wäre es ja
schon…. |
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Luxuriös
ausgestattete Degustationsräume. |
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Das
ist die andere Seite von Franschhoek: Hier leben
die Arbeiter, die den Weinbau und damit den Reichtum der Gegend ermöglichen.
Es sind nicht Slums, es sind Arbeitersiedlungen mit einer minimalen
Infrastruktur. Im Gegenzug muss man auch sagen, dass durch die Weinbauern der Region Tausende von Menschen eine Arbeit
haben. |
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Wir
sind wieder am Meer, hier bei Fish Hoek mit seinen
typischen Strandhäuschen. |
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Da
trifft man sich wieder: Auf dem Campingplatz am Chapman’s
Peak treffen wir Bernd und Loes
wieder! Das letzte Mal hatten wir sie in Kenia gesehen. Es gab sehr viel zu
erzählen. |
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Die
Strasse entlang dem Chapman’s Peak
ist sehenswert |
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Wir
stürzen uns zur Abwechslung wieder einmal in den Touristenrummel von Kapstadt
an der Waterfront. |
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Für
die Kinder werden spezielle Rundfahrten gemacht auf dem Piratenschiff. |
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Das Castle of Good Hope, gebaut 1666-1679. Es beherbergt heute
immer noch das Militärkommando von Western Cape sowie diverse Museen. Als
es gebaut wurde stand das Schloss direkt am Meer, später wurde aber viel Land
aufgeschüttet, sodass das Schloss heute einige 100m weit weg ist vom Wasser. |
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Wachtablösung
im Schloss. |
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Zum
Glück hat es genügend Parkplätze wie hier beim Schloss. Links
das alte Parlamentsgebäude, im Hintergrund rechts der Signalhill,
von dem aus jeweils um 1pm ein Böllerschuss abgegeben wird. |
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Im Juni 2010 hatte es hier zu viele Leute für
unseren Geschmack, wir hatten uns damals das Spiel Holland-Argentinien am
Grossbildschirm in der Stadt angesehen. Jetzt ist es ruhig und wir nehmen an
einer Führung durch das neue Stadium teil. |
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Die
Aussenhaut des Stadions besteht aus einem Teflon Kunststoffnetz. Es soll selbstreinigend sein, alles was es dazu braucht ist
Regen. |
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Imposant!
Ein richtiger Hexenkessel wenn hier etwas los ist. Im
Moment fehlt der Rasen, das Stadion wird für ein Konzert vorbereitet. |
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In
der VIP-Loge, leider war die Bar geschlossen. Das
Stadion hat uns sehr gut gefallen! |
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Im
Fernsehstudio Auch
eine Polizeistation mit Gefängniszellen gehört dazu. |
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Zurück
in der Idylle auf dem Camping am Chapman’s Peak. |
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Chris,
der Chef des Camping hat seine eigenen Grillstellen
zusammengeschweisst, die meisten sind auf Rädern. |
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Und
Tschüss, bis zum nächsten Mal! Bernd
und Loes fahren weiter in Richtung Namibien. |
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Ein
Radrennen über 100km mit 39'000 Teilnehmern und Start und Ziel beim Stadion
in Kapstadt. Die
Strecke führt direkt an unserem Camping vorbei. Hier sind die Profis unter
sich, auch nach 65km ist das Feld noch beisammen. |
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Hinten
dran zieht sich dann alles in die Länge. Wir
haben im Feld auch einige Schweizer gesehen, die wir natürlich mit „Hopp-Schwyz“ anfeuerten |
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Anstatt
den ganzen Tag am Strassenrand zu stehen machen wir eine Wanderung auf den Chapman’s Peak. Sicht
auf den Kommetjie-Strand. |
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Chapman’s |
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Dort
unten quälen sich die Rennfahrer die Steigung hinauf. |
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Auf
dem Chapman’s Peak
zusammen mit Peter als Führer. |
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Nach
3 Stunden sind wir wieder unten, das Rennen ist immer noch im Gang, jetzt
aber merklich gemütlicher. |
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Auch
Behinderte gab es einige, Hut ab, das ist eine grosse Leistung! |
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Diese
2 gehören wohl zu einer Fasnachts-Clique. |
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Inzwischen
war unsere Verschiffung nach Argentinien eigentlich organisiert, aber der
Reederei fehlte im Moment der geeignete Container. Also hiess es erst einmal
warten. Wir
verliessen daher die Region Kapstadt und machten einen Ausflug der Westküste
entlang nach Norden. Hier im West Coast Nat. Park
fühlen sich die Flamingos wohl. |
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Ein
Eland |
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Am
Cape Columbine: Warum wohl hier eine solch extreme
Ansammlung von leeren Muscheln ist? |
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Auf
dem Camping in Paternoster (Cape Columbine Nature
Reserve) steht man nahe am wilden Atlantik. |
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Camping
einmal anders: Den Wohnanhänger (ohne Räder) hinten auf den LKW gepackt |
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Fischerboot-Idylle
in Paternoster |
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Reiche
Ausbeute an Crayfish, die gewogen und an die Hotels
und an die lokale Industrie zur Verarbeitung verkauft werden. |
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Entlang
der ganzen Westküste nördlich von Kapstadt entstehen grosse Überbauungen. Wir
fragen uns, wer denn das alles kaufen soll? |
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