
Die
„Slave Lodge“, ein
Zeitzeuge aus den Anfängen von Kapstadt,
heute
ein Museum zum Thema. Dahinter Büro- und Wohnblocks.
Kapstadt
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Die Pinguinkolonie von Boulders |
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Südlich
von Kapstadt, zwischen Simon’s Town und Cape Point
haben sich diese Afrikanischen Pinguine niedergelassen. Sie sind geschützt
und brüten hier jedes Jahr. 1910 zählte man noch 1.5 Mio
dieser speziellen Pinguine und am Ende des letzten Jahrhunderts waren noch
10% davon übrig. Die Eier wurden als Nahrungsmittel gesammelt (von Möven, Tieren und Menschen), damit wurden sie fast ausgerottet.
Es sind die einzigen Pinguine, die in Afrika brüten. Sie ernähren sich von Squids und kleinen Fischen. Sie selbst werden von Haien,
Seehunden und Orkas gejagt. |
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Bei
Boulders hat man für die Pinguine kleine Höhlen bereitgestellt,
die die Vögel gerne als Brutwohnung benutzen. Hier kuscheln sich 2 Junge,
geschützt vom kalten Wind aneinander. |
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Die
Jungen sind gegen die Kälte sehr gut geschützt, das flaumige Kleid verlieren
sie dann wenn sie gegen 1 Jahr alt sind. |
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In
den Büschen und Steinen auf Bolders leben aber noch
andere Tiere, wie dieser Dassie (Hyrax). Auf
dem Parkplatz gibt es ein Schild mit dem Hinweis: Bitte überprüfen sie, dass
keine Pinguine unter dem Auto sind bevor Sie wegfahren. |
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Erste
Eindrücke von Kapstadt |
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Gleich
nach Ankunft verschafften wir uns einen ersten Eindruck der Stadt durch eine
Rundfahrt mit einem Touristenbus (offener Doppeldecker). Der
für die Fussballweltmeisterschaft leicht umgestaltete Kreisel beim Bahnhof. |
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Ein
Blick aus dem Fenster der Schweizer Botschaft über die Hafengegend. |
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Schöne
Fussgängerzone |
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In
diese Strassenschlucht scheint die Sonne nicht sehr oft. |
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Und
das ist es, das Wahrzeichen von Kapstadt, der Tafelberg. |
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Es
gibt wohl kaum Touristen in Kapstadt, die nicht mindestens schnell auf den Tafelberg
fahren (oder laufen). Die
Seilbahn stammt aus der Schweiz (Garaventa und CWA) |
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Die
Atlantikküste ist wild, aber ein Paradies für Surfer. |
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Das
neue Green Point Fussballstadion |
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Ein Ausflug zum Cape Point |
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Unter
kundiger Führung durch Freunde aus GB, die sich inzwischen (wieder) in der
Region Kapstadt niedergelassen haben, erkunden wir den südlichsten Punkt auf
der Cape-Halbinsel. |
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Der
südlichste Punkt auf der Cape-Halbinsel ist nicht der südlichste Punkt
Afrikas, den hatten wir ja bereits bei Aghulas erreicht. |
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Etwas
nordwestlich vom Cape Point ist das Kap der guten Hoffnung, das wohl bei uns
bekanntere der Beiden. |
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Typische
Bucht an der Atlantikküste. |
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Der
Chapmanns Drive ist sehr eindrücklich, im Hintergrund
im Dunst ist Haut Bay und am Horizont grüsst der Tafelberg. |
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Auf Entdeckung in der City |
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Mitten
in der Altstadt, auf dem Park Inn Green Market Square findet man so ziemlich
alle Souvenir, die es in Afrika gibt (nicht alle sind in Afrika hergestellt,
China lässt grüssen). Der grosse Renner sind natürlich die Fussball-Trompeten,
die Vuvuzela. |
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Gleich
am Markt Square ist das perfekt restaurierte Old Townhouse,
das früher als City Hall diente und heute eine Kunstgalerie beherbergt. |
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Als
Ergänzung zu den Souvenir-Ständen auf dem Market Square werden in diesem Gebäude Antiquitäten aus ganz Afrika angeboten. Ein
Paradies für Sammler. |
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Typisch
für Kapstadt ist der Wind, der immer bläst, höchstens aus unterschiedlichen
Richtungen, wie die Fahnen zeigen. Der
Verkehr in der Innenstadt ist nicht immer so ruhig wie hier, in den Stosszeiten
stehen die Autos |
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Kapstadt
hat sehr viele Museen und Galerien. Interessierte können sich hier tagelang
verweilen. Das
ist die „Slave Lodge“,
mit Erinnerungen an die unrühmlich Zeit des Sklavenhandels. In diesen Gebäuden
wurden 1000 Sklaven untergebracht, der Grossteil stammte aus Asien und
Westafrika. Pro Jahr sollen 20% den Aufenthalt nicht überlebt haben. |
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Wir
wandern durch die Company’s Gardens,
eine grosse Grünzone mit altem Baumbestand und sehr vielen historischen
Gebäuden. Ursprünglich
waren das die Gemüsegärten der Dutch East India Company (für Eigengebrauch und für die Versorgung
ihrer Schiffe), wurden dann im Verlaufe der Zeit zu Ziergärten umgebaut und
enthalten viele typisch afrikanische Pflanzen, Büsche und Bäume, aber auch
Grünes aus der übrigen Welt wird hier gepflegt. Die
Gebäude: Houses of Parlament. |
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Diese
Houses of Parlament sind hervorragend gepflegt, sehen aus wie neu. |
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Eine
Erinnerung an die Gründerzeiten: Die Statue der Queen Victoria vor den Houses
of Parlament. |
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Auch
er ist natürlich immer wieder anzutreffen, Cecil John Rhodes, der die Geschichte
Südafrikas in den Anfängen stark geprägt hat |
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An
der Waterfront zeigt sich das neue, moderne Kapstadt:
Luxuswohnungen, Hotels, Restaurants und alle erdenklichen Läden für die Touristen
findet man hier. |
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Dazu
gehören natürlich auch die Jachten der Reichen, und davon scheint es genügend
zu geben. |
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Wir
besuchen das 2 Oceans Aquarium
in der Waterfront, sehr lohnenswert! |
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Am Fanfest Holland-Argentinien |
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Bis
jetzt erlebten wir die Fussball WM nur über die Fernsehübertragungen. Als wir
in Kapstadt waren, fand hier das Spiel Holland gegen Argentinien statt. Wir
wollten nicht in das Gedränge und die riesigen Menschenmassen des Stadions,
aber ein Besuch in der Innenstadt und in der Fanzone liessen wir uns nicht
entgehen. |
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Holland
war auf alles vorbereitet, am Rande der Fanzone stand sogar ein mobiles
Konsulat bereit, mit kompletter EDV-Infrastruktur und Online-Verbindungen.
Wir wissen nicht, ob diese Dienstleistung rege benutzt wurde. |
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Während
des Nachmittags sammelten sich die Fans auf dem Platz, sicher 95% waren Holland-Supporter,
die wenigen Argentinier kamen sich etwas verloren vor. Ein
holländisches Team hielt die Menge mit Animation und lautstarker Musik auf
Trab |
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2
Stunden vor Spielbeginn formierte sich der Umzug, der sich in Richtung
Stadion langsam in Bewegung setzte. |
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Wir
verfolgten das Spiel auf der Grossleinwand in der Fanzone. Der ganze Anlass
in Kapstadt verlief unseres Wissens problemlos (nicht lautlos!!), trotz des
für die Holländer negativen Ergebnisses blieb alles friedlich. |
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Angrenzend
an die Fanzone steht die City Hall, es scheint, als ob sich Nelson Mandela
das Geschehen von dort aus ansieht. |
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Wanderung auf den Tafelberg |
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Das
Wetter ist noch gut, wir hoffen, dass es so bleibt bis am Abend. Wir nehmen
den Berg zu Fuss in Angriff. |
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Nach
dem ersten steilen Anstieg führt der Wanderweg waagrecht den Felsen entlang
mit bester Aussicht auf die Stadt. |
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Die
Protea am Wegrand beginnen
gerade zu Blühen. |
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Hier
windet sich der Weg durch die Schlucht nach oben |
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Ein
Blick zurück |
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Oben
angekommen machen wir zuerst die Rundwanderung zum Maclears
Beacon, doch Wolken und Nebel waren schneller als
wir, und man sieht nur noch teilweise hinunter. |
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Auf
dem Tafelberg hat es (erstaunlicherweise) ein Hochmoor. Bei der Bergstation
gibt es eine Anlage mit Schrifttafeln zu allen Pflanzen. |
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Am
Aussichtspunkt des Tafelberges angekommen. Es ist kalt und wir sind vollständig
eingenebelt. Also
gehen wir ins Restaurant und warten auf besseres Wetter. |
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Ueberall sind Dassies
zu finden. |
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Doch
um 18.00 Uhr müssen auch wir mit der letzten Bahn hinunter und die Bergstation
ist immer noch im dichten Nebel. |
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Fast
wie eine Postkarte von zu Hause, die Erbauer der berühmten Seilbahn. Speziell:
Die Kabine hat einen Drehboden, damit während der Fahrt alle Passagiere
einmal einen Blick auf Kapstadt haben. |
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Kaum
hat die Kabine die Bergstation verlassen lichten sich die Wolken und geben einen
ersten Blick auf die Stadt frei. |
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Wir
wohnen im Süden der Stadt |
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In
Kapstadt selbst hat es keine sinnvollen und sicheren Campingmöglichkeiten,
wir gingen daher in den Süden der Stadt. In Fish
Hoek, gleich neben dem Bahnhof und an der Fals Buy fanden wir einen Campingplatz, wo wir das Auto sicher
stehen lassen konnten, während dem wir mit der Bahn bis ins Zentrum der Stadt
fuhren. |
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Einmal
mehr stehen wir allein auf dem Camping. Der Winter ist eben nicht die ideale
Reisezeit für die südafrikanischen Touristen. Es bläst ein kalter Wind und
wir versuchen unsere Erkältungen zu kurieren, was schliesslich nur mit Antibiotika
möglich war. |
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Am
Strand von Wind Hoek warten diese farbigen Strandhäuschen auf den nächsten
Sommer. |
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Auch
im Nachbardorf in St James sind die Strandhäuschen frisch gestrichen. |
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In
der Fals Buy hat es Haie,
was aber die Surfer nicht von ihrem Sport abhält. |
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Im
Fischerhafen von Kalk Buy |
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Frisch
vom Boot, bereit für den Verkauf. |
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Die
Käufer drängen sich um die Fische und bereits nach einer halben Stunde waren
alle Fische verkauft. |
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Bryde Wale spielen unweit des Ufers bei Fish Hoek. |
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