
König
Abdulla II
Hashemite
Kingdom von Jordanien
Jordanien hat uns
überrascht mit der Vielfältigkeit interessanter Orte. Die budgetierten 3-4 Wochen
reichten nicht aus, wir mussten in Akaba verlängern. Der Einfachheit halber
hier nicht ein Reisebericht entlang unserer Route, sondern einiges zu den
einzelnen Themen resp. Orten.
Das
Jordantal und das Tote Meer
Einige Reiseinfos:
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Währung |
Jordanischer
Dinar, 1JD = CHF 1.5, 1 JD = 1000 Fils |
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Geldwechsel |
Reisechecks
können bei einigen wenigen Banken in Amman und an den Grenzen eingelöst
werden, in Akaba geht nicht mit Reisechecks, die meisten ATM akzeptieren
ausländische Karten |
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Visa |
Touristenvisa für
30 Tage, bei einer Botschaft im Ausland oder bei der Einreise. Verlängerung
bei der Tourist Police in Amman oder Akaba problemlos und kostenlos möglich |
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Zolldokument |
Mit oder ohne
Carnet de Passage möglich, gültig für 30 Tage, Verlängerung z. Bsp. beim Zoll
im Hafen von Akaba |
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Roadtax |
10 JD |
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Haftpflichtversicherung |
Obligatorisch
an der Grenze, 58 JD für 1 Monat, Verlängerung z. Bsp. im Versicherungsbüro
im Hafen von Akaba |
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Dieselpreis pro
Liter |
JD 0.335 pro
Liter, einheitlich im ganzen Land (ca. CHF 0.5) |
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Departuretax |
JD 5 pro Person
und 5 für das Fahrzeug |
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Camping |
Freies Stehen
praktisch überall möglich, in den touristischen Gebieten kommt dann oft die
Tourist Police und „lädt einen ein“, direkt neben ihrem Posten zu campieren
(Gratis und sicher). Unsere
Stellplätze an einigen speziellen Orten: Amman: Guesthouse der Schneller-Schule, N 32°00.220’ E
036°00.606’ Am Toten Meer: Am nördlichen Anfang des Sees sind 2
Betonierte Parkplätze (A+B), lärmig an Donnerstag und Freitag! N 31°41.980’ E
035°35.007’ Petra: Beim Eingang, Parkplatz der Tourist-Police, oberhalb des
Hotel Mövenpick N 30°19.569 E
035°28.092 Im Wadi Rum: Parkplatz anfangs des Rum Village beim
Resthouse N 29°34.682’ E 035°25.181’ Akaba: Beim Hotel Beduin Moon Village, ca. 12 km südlich von Akaba
Center N 29°25.472 E 034°58.542 |
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Unsere
Reiseroute |
(Der’a) – Umm
Qais – Jordantal – Ajlun – Jerash – Amman –Azraq – Madaba – Mt. Nebo – Totes
Meer – Wadi Mujib – Karak – Petra (Wadi Musa) – Wadi Rum - Akaba |
Diverse Eindrücke
von unterwegs lassen sich nicht zu den anderen Themen zuordnen, daher sind sie hier:
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Trotz
Winter gibt es bereits einige Blumen zu bewundern |
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Schnurgerade
Strasse nach Osten…. |
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…..
wo rund um die Uhr Schwertransporte nach Saudi und Irak unterwegs sind. Teilweise
sieht man auch Konvois mit bis zu 20 Lastwagen, die mit Begleitung von
Polizeifahrzeugen Zollfrei-Transit von Akaba nach Irak oder Saudi-Arabien fahren |
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Wieder
einmal einheimische Kost, hier in Madaba |
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Denkmal
an den Arabischen Aufstand gegen die Otomanen in 1917, wo zu Pferd und Kamel
aufeinander losgegangen wurde. |
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Typisches
Strassenbild, hier in Madaba |
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Früchte
und Gemüse gibt es überall in bester Qualität, hier werden zusätzlich noch
Kunstblumen verkauft. Preise sind kaum angeschrieben und als Tourist bezahlt
man meist mehr, bis man einwenig mit den Preisen vertraut ist. |
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Sehr
gutes Fladenbrot in diversen Ausführungen, hier eine sehr grosse Version mit
ca. 70 cm Durchmesser. |
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Beduinen-Hundefamilie |
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Die
heissen Quellen von Afra sind für M+F schön getrennt, aber das Bad war gut.
Das erste Becken hat 43 Grad, zuviel für mich, ich begnügte mich mit den
kühleren |
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Nach
dem Bad wurden wir vom Mann an der Kasse (in der Mitte) zum Tee eingeladen. Zum
Schluss überraschte er uns mit einer Schüssel selbst gemachtem Popcorn, das wir
genüsslich gemeinsam aufgegessen haben. |
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In
Jordanien bekommt man erstklassiges Fleisch, auch die Hygiene stimmt hier. |
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Eine moderne
Grossstadt mit 2 Mio. Einwohnern. Die vielen Baustellen zeugen von der rasanten
Entwicklung. Verkehrstechnisch mit grosszügigen Strassen und Autobahnen
erschlossen. Fast die Hälfte der jordanischen Bevölkerung lebt in oder um die
Hauptstadt herum.
Wir standen mit dem
Camper am Stadtrand bei der Schneller - Schule. Diese Schule wird von evangelischen
Kirchen und Vereinen unterstützt und bietet ca. 300 Schülern (nur Knaben!) eine
gute Ausbildung, bis hin zu Berufsausbildung (Schreiner, Schlosser und
Automechaniker) mit eigenen Werkstätten. Und nebenbei ist das Gästehaus der
Schule auch ein Treffpunkt für Reisende.
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Camping
beim Gästehaus der Schneller-Schule in
Amman |
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Da
haben wir gestaunt: Mitten in Amman eine Poma-Seilbahn. Doch wie so vieles in
diesem Teil der Welt, was einmal pompös begann, zerfällt bald einmal. Die
Bahn steht sicher schon ein paar Jahre still, die Kabinen hängen noch oben,
aber mit eingeschlagenen Scheiben und offenen Türen. |
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Amman
baut fleissig weiter. |
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Das
Strassennetz in und um die City ist hervorragend |
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Hungrige
Katze auf unserem Campingplatz |
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Ein
Geschenk aus Deutschland in der Schneller-Schule. Es hätte uns selbst
gereizt, hier einwenig herumzuturnen. |
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Bereits vor mehr
als 2000 Jahren entstand ein Netz von Verkehrswegen für den Handel zwischen
Afrika, Europa, dem Orient, Russland und China. Entlang dieser Wege entstanden
dann Städte mit Befestigungen, von wo aus die Handelswege kontrolliert und
geschützt wurden. Das musste über Jahrhunderte ein lukratives Geschäft gewesen
sein, denn diese Städte blühten auf und in den Ruinen dieser Bauten lässt sich
noch heute der damalige Reichtum erahnen. Politisch wurden diese Orte immer
wieder umkämpft, jeder wollte etwas vom Reichtum und von der Macht dieses
Handelssystems ergattern. So wechselten sich denn auch die Herrscher immer
wieder ab, von den Nabatänern zu den Griechen, Römern, Otomanen und zu den
Arabern. Heute erlebt man den regen Handel in der Region etwas anders: Fracht-
und Containerschiffe legen in Akaba an. Auf den Autobahnen in Richtung Amman,
Saudi Arabien und dem Irak begegnet man dann den unzähligen Lastwagen, die die
Güter weiter verteilen.
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Umm Qais |
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Die
erste Nacht in Jordanien verbrachten wir mitten in der Ruinenstadt Umm Qais,
auf dem Parkplatz der Touristen-Polizei |
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Umm
Qais, im Nordwesten des Landes, eine Römische Stadt mit Theater, Bädern und
vielen weiteren Gebäuden und ….. |
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…
einer langen Säulenstrasse. Vieles ist noch nicht ausgegraben, die
Archäologen sind an der Arbeit. |
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Ajlun |
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Von
den Arabern als Schutz gegen die Kreuzzüge gebaut, …. |
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…..
wie immer strategisch gut gelegen auf einem Hügel mit Rundsicht |
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Das
Schloss ist gut erhalten und beherbergt in seinen Gewölben ein interessantes
Museum |
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Auch
eine Sammlung von Steinkugeln ist zu sehen, die mit einer Schleuder auf die anrückenden
Feinde geschossen wurden |
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Und
nach der Besichtigung gibt es einen Tee mit frischer Münze |
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Jerash |
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Jerash
ist die wohl am besten erhaltene römische Stadt in Jordanen. Erstaunlich, was
die Römer alles in der Welt gebaut haben. Hier das Südtor, Hadrian’s Arch. Anmerkung
von Laura: Hadrian ist derjenige
Herrscher, der die Mauer zwischen England und Schottland gebaut hatte um die
„Wilden“ aus dem Norden fern zu halten. |
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Spaziergang
durch die Säulenstrasse der Stadt (800 m lang), unter der Strasse befindet
sich ein Abwasserkanal |
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Kirchen,
Paläste …. |
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….
entlang der Säulenstrasse |
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Diese
Querstrasse zur Säulenstrasse führt hinauf auf den Hügel zum Artemis-Tempel |
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Das
römischen Theater mit seinen 5000 Sitzplätzen ist restauriert und wird auch
heute noch verwendet |
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Extra-Vorstellung
im Theater: Der Dudelsack ist auch in Jordanien zu Hause. Ein
Verwandter des schottischen Dudelsacks? Die
gespielten Lieder und der karierte Stoff waren eindeutig schottischen Ursprungs. |
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Riesige
Mosaiks in einer der zahlreichen christlichen Kirchen |
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Fototermin
mit einheimischen Besuchern |
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Der
Ovale Platz mit dem Beginn der Säulenstrasse |
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In
der teilweise restaurierten Arena
werden für die Touristen Wagenrennen abgehalten, hier eine Trainingsfahrt |
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Qasr Al Azraq |
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Aus
schwarzem Basalt von den Römern 300 AD erbaut und im Laufe der Geschichte von
unterschiedlichen Besatzern weiterentwickelt, auch T E Lawrence benützte
dieses Fort während des arabischen Aufstandes 1917 |
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Von
dem ursprünglich 3-stöckigen Gebäude ist nur ein Teil zu sehen, … |
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…
vieles fiel den Erdbeben und nachfolgend dem Bedarf an Baumaterial der dort
lebenden Bevölkerung zum Opfer. |
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Hier
soll 1917 TE Lawrence sein Zimmer gehabt haben |
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Die
Steinbögen sehen etwas zerbrechlich aus, aber sie haben Jahrhunderte mit einigen
Erdbeben überstanden. |
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Diese
massive Steintüre lässt sich auch heute noch mühelos bewegen |
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Qasr Amra |
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Dieses
Jagdschloss in der Wüste 110 km östlich von Amman wurde von den Arabern (Umayyaden) erbaut und ist heute
als Welterbe der UNESCO geschützt, berühmt wegen den gut erhaltenen Fresken. |
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Früher
muss es hier noch grüner gewesen sein, heute ist praktisch alles trocken
rundherum |
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Wäre
da nicht der moderne Bürostuhl, könnte man meinen, in alte Zeiten versetzt zu
sein. Das traditionelle Streichinstrument tönt erstaunlich gut und auf jeden
Fall besser als der Gesang des Spielers. |
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In
Anbetracht der islamischen Erbauer des Schlosses zeigen die Fresken erstaunlich
freizügige Szenen aus der damaligen Welt. |
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Bilder
aus der Tierwelt |
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Für
angenehme Temperaturen im Bad sorgte diese Bodenheizung |
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Qasr al Kharana |
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Schloss
oder Karavanserei in der Wüste. Von den Römern oder den Byzantinern gebaut
und in 710 AD von den Umayyaden
restauriert und bietet um den zentralen Innenhof rund 60 Räume. |
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Imposanter
Eingang. Die Schiessscharten sind aber eher zur Dekoration, von der Innenseite
ist hier kaum Platz für einen Schützen. |
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Schloss Kerak |
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Eine
weitere Burg aus der Zeit der Kreuzzüge, mit einer riesigen Mauer umgeben |
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An
strategischer Lage mit Sicht in die umliegenden Hügel |
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Die
innere Mauer zum Schutz der Kernzone der Burg |
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Die
2 Führer durch die alten Mauern |
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Sela Ruinen |
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Zeitzeugen
aus ganz anderen Zeiten: Vor ca. 3000 Jahren gab es hier eine Stadt auf einem
Hügel. Die Bewohner haben ihre Häuser in den Sandstein gehauen, der dann aber
über die Jahrtausenden abbröckelte. Man sieht noch einige Höhlen, Treppen,
Wasserkanäle und Wasserreservoirs. Archäologen sind immer noch an der Arbeit |
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Dieser
Hügel war komplett ausgehöhlt |
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Steiler
Zugang auf den Stadthügel |
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Wie
alt sind wohl diese Schriftzeichen und was heissen sie? |
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Erfahrungsaustausch
unterwegs, hier mit 2 Reisenden aus den Niederlanden |
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Und
wieder einmal ein ganz schöner Sonnenuntergang |
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Vor allem im
Nordwesten Jordaniens findet man viele
Orte, die bereits in der Bibel erwähnt sind. Hier spielte sich ein grosser Teil
der biblischen Geschichte ab, und man kann heute diese Orte als Gedenkstätten
besuchen. Ein komisches Gefühl, wenn man Ortsbezeichnungen aus der Bibel
begegnet.
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Madaba |
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In
Madaba leben seit Jahrhunderten viele Christen. Zeugen davon sind Kirchen und
Kathedralen. In dieser griechisch Orthodoxen Kirche, der St. Georg Kirche
wurde in 1864 ein Mosaik gefunden, das eine Karte mit den wichtigsten
biblischen Orten zeigt, mit Beschriftungen und Zeichnungen. |
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St-George’s
Church mit dem Mosaik-Fussboden |
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Beschreibung
des Mosaiks |
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Details
aus dem Kartenmosaik. Das Oval links oben ist die ummauerte Stadt Jerusalem |
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Ausschnit:
Der Jordan fliesst in das Tote Meer, ein Fisch hat wohl bemerkt, dass er in
salziges Wasser kommt und dreht um, wieder flussaufwärts. So hat es zumindest
unser Führer erklärt…. |
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Römisch
Katholische Kathedrale,
auf dem höchsten Punkt in Madaba, leider im Moment geschlossen Nicht
weit neben dieser Kathedrale (100 m) steht eine neue, sehr grosse Moschee.
Christen und Moslems leben in Madaba seit jeher friedlich zusammen. |
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Mt. Nebo |
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Der
Berg Nebo war das Ende der Wanderung von Moses durch die Wüste, hier zeigte
er seinem Volk das versprochene Land und hier starb er dann auch kurz danach |
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Heute
gibt es auf dem Berg eine Gedenkstätte mit viel Information zum Thema. |
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Bei
klarem Wetter sieht man von hier aus einige
dieser biblischen Orte |
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Links
der Beginn des Toten Meers, rechts das Jordantal |
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In
der Ferne untern der Dunstglocke ist der See von Galiläa und die Hügel rechts
sind die Golan-Höhen |
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Machaerus / Mukawir |
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Dort
oben auf dem Hügel zeugen nur noch ein paar Steine vom Palast Machaerus, dem
Sitz von König Herodes. Dort soll auch Johannes der Täufer gefangen gehalten
und anschliessend geköpft worden sein. Da
haben wir es beim Frühstück auf dem Nachbarhügel bedeutend friedlicher. |
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Das Jordantal und das Tote Meer
Das Jordantal und
das Tote Meer liegen knapp 400 m unter dem Meeresspiegel. Dementsprechend sind
die Temperaturen sehr hoch, d.h., im Moment waren es sehr angenehme 20-25 Grad,
im Sommer gibt es dann aber 40 Grad und mehr. Entlang dem Wasserlauf werden die
Felder bewässert und es sieht aus wie ein riesiger Garten. Gemüsebau in grossen
Treibhäusern. Im Moment war Tomatenernte und die noch nicht ganz reifen Tomaten
wurden in zahllosen Lastwagen in Richtung Amman transportiert.
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Wüste
an den Hängen des Tales, grüne Felder im Talboden |
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Mit
Pumpstationen und Kanälen wird sichergestellt, das das Jordantal eine
fruchtbare Oase bleibt |
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Unglaublich
grosse Pflanzungen dank dem Wasser des Jordans, ein Segen für Jordanien und
Palästina, auf der anderen Seite des Flusses |
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Pausenlos
verkehren die „Tomatenbomber“ in Richtung Amman |
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Am
Toten Meer |
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Es
stimmt wirklich, wir sind hier fast 400 m unter dem Meeresspiegel. |
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Alles
klar? |
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Im
Sand und den Steinen des Ufers sammeln sich Salzklumpen und alles ist mit … |
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…
einer dicken Salzschicht überzogen. |
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Natürlich
mussten auch wir … |
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….
ein Bad nehmen, und es stimmt, man kann hier nicht untergehen. Nur Brustschwimmen
ist nicht möglich, denn durch den Auftrieb an Beinen und Rumpf werden Kinn
und Nase unter Wasser gedrückt. |
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Abendstimmung
am Toten Meer |
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Abgesehen
vom Unrat ein schöner Platz am Meer, mit Touristenkamel |
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Palmen
über dem Toten Meer, der Strand im Hintergrund gehört zu Palästina |
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Das wohl
bekannteste Wadi (Wadi = Flusslauf, meistens trocken) in Jordanien. Er verläuft
von Ost nach West ins Tote Meer. Leider war aber der Park geschlossen, sodass
wir keine geführte Wanderung im unteren Teil des Wadis machen konnten. Dort im
unteren Teil zwängt sich der Wasserlauf durch enge und mehrere 100 m hohe
Schluchten, wäre sicher interessant gewesen.
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Ein
Blick in die Schlucht hinauf am Ende des Wadi Mujib, im Moment ein zahmes
Wässerlein, aber soweit wir informiert sind, kann das Wasser plötzlich um
einige Meter ansteigen, dann sollte man besser nicht in der Schlucht sein |
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Und
ein Blick gegen das Meer, hier wird Wasser gesammelt, das nach einer
Reinigung als Trinkwasser nach Amman gepumpt wird. Im Moment geht kein Tropfen
ins Tote Meer. |
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Am
oberen Teil des Wadi Mujib führt die Strasse quer durch, in vielen Windungen
hinab und über den Damm und auf der Gegenseite wieder hinauf. Wo es Wasser
hat, gibt es auch Oliven-Plantagen |
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Stimmungen
aus dem Wadi Mujib |
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Pausenplatz
im Wadi Mujib |
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Petra ist sicher
die grösste Touristenattraktion Jordaniens. Vor über 2000 Jahren haben die Nabatäer
die Stadt regelrecht in den weichen, meist roten Sandstein hinein gehauen.
Heute sieht man davon vor allem noch die riesigen Grabstätten, aber auch andere
Gebäude, über deren Verwendungszweck aber auch heute noch einiges nicht so klar
ist. Die Stadt liegt in der Wüste und die grosse Herausforderung der damaligen
Erbauer war das Wasser. Man sieht noch heute viele Wasserkanäle, über die das
kostbare Nass in unterirdische Reservoirs geleitet wurde. Nur so konnte die
Stadt überhaupt überleben. Später wurde die Stadt vom römischen Reich
annektiert. Wirtschaftlich lebte die Stadt vom Handel und von der einmaligen
Lage an der Handelsstrasse zwischen Afrika und dem Orient.
Im 14.
Jahrhundert verlor die Stadt ihre Bedeutung, weil sich die Handelswege verändert,
und Petra nicht mehr Teil des jahrhunderte lang lukrativen Handels war. Erst
1812 entdeckte der Schweizer Johann Ludwig Burkhardt die Stadt wieder und
weitere 100 Jahre später begannen die Ausgrabungen. Heute ist Petra als UNESCO
Welterbe registriert.
Sicher ein Besuch
wert. Sehr gut gefallen hat uns aber auch die Schlucht am östlichen Rand der
Stadt gefallen, die wir von Norden her durchwanderten.
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Um
6 Uhr morgens beginnen wir unseren Rundgang in Petra, für einmal sind wir vor
der Sonne unterwegs. Links der Eingang in die Schlucht, die zur Stadt Petra
führt. |
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Beidseits
des Canyons sind Wasserläufe, wo früher das kostbare Nass in Sammelbecken
geleitet wurde. Und
plötzlich nach 1.2 km öffnet sich die Schlucht und ein erstes Bauwerk zeigt
sich, die so genannte Schatzkammer |
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Das
riesige Bauwerk ist nach 2000 Jahren im Sandstein immer noch gut erhalten |
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Die
Grösse zeigt sich erst im Vergleich mit Laura |
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Perfekt
erhaltene Säulenköpfe |
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Auch
ein Theater durfte natürlich nicht fehlen, alles aus dem Sandstein herausgehauen. |
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Entlang
der Königsgräber. Die
Innenräume sind entgegen der Aussenfassade nur grob behauen und nie so gross
wie die Aussenseite, in der Regel sind entlang der Seiten Nischen im Fels |
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Das
grösste der Königsgräber, der Urn Tomb (rechts), 17x19 m, stammt aus dem Jahr
70 AD. Mitte des 5. Jahrhunderts wurde die Grabstätte dann als Byzantinische
Kirche genutzt |
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Das
Palast-Grab, sieht aus wie ein Palast, daher der Name. Leider sieht man nicht
mehr viel von der einstmals reichen und feinen Dekoration. |
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Neben
den bekannten Königsgräbern gibt es im Talkessel hunderte weiterer, kleinerer
Grabstätten und Wohnhöhlen zu sehen. |
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Nach
800 Treppenstufen aus dem Talkessel heraus erreicht man Al-Deir (the Monastery),
von seiner Lage und Grösse sehr eindrücklich. Auch
dieser Bau soll als Kirche genutzt worden sein. |
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Auf
dem Weg zur Monastery, zum Glück ist es Winter, mit angenehmen Wandertemperaturen.
Bei über 40 Grad im Sommer wäre es mühsam. |
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Oberhalb
der Monastery kommt man sogar zum (Jordanischen) Top of the World. Die
Aussicht in die dahinter liegende Wüste ist super. |
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Petra
ist in den Sandstein gehauen, die Gebäude sind dann mit einem Verputz versehen.
Sobald dieser Verputz weg ist, sieht man die Struktur und die Farben der
darunter liegenden Steine. Farben und Formen sind unglaublich |
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Fast
kitschig, aber garantiert echt! |
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Kürzlich
wurde eine Byzantinische Kirche ausgegraben, dabei kamen solche Mosaiks zum
Vorschein, im Stil analog zu den Mosaiks in Mabada |
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Nach
einer guten Stunde Marsch kommen wir zu einem Opferplatz zuoberst auf einem
Hügel. Im Kreis wurden Tiere geopfert, und das Blut über Kanäle gesammelt |
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Daneben
war aber auch die Aussicht von dort oben sehr schön, nur schade, dass die
Sicht etwas getrübt war wegen einem Sandsturm |
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Und
immer wieder: Wasser-Reservoir und Wasserleitungen |
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Im
Moment wird hier noch gegraben, aber es ist ein riesiger Tempel, der hier zum
Vorschein kommt |
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Überall
werden Kamele als Transportmittel durch die weitläufigen Ruinen angeboten |
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Während
die Bauten unten recht gut erhalten sind, lässt sich oben nur erahnen wie es
einmal war. Ein
Paradies für Steinesammler (wie z. Bsp. Laura) |
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Im
östlichen Teil Petras gibt es eine begehbare
Schlucht. Die Wanderung von unten hinauf war fantastisch. |
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In
Thun würde man diesem Tunnel „Entlastungsstollen“ sagen. Durch den Tunnel und
damit durch die Schlucht, die wir gerade heraufkamen, konnte das Wasser bei
einer Sturzflut umgeleitet werden, und der Talkessel von Petra so vor den
Fluten geschützt werden. 4 m hoch soll das Wasser hier kommen …. |
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Die
Wüstenlandschaft des Wadi Rum ist überwältigend. Gewaltige Felsformationen
steigen fast senkrecht auf und dazwischen erstrecken sich die Täler mit
Sanddünen und verschiedenfarbigen Sandstrecken. Die Gegend des Wadi Rum ist ein
grosses Schutzgebiet, doch touristisch voll erschlossen. Der Tourist mietet
sich hier in der Regel eine Jeep- oder Kameltour und geniesst die
Wüstenlandschaft. Zunehmend wird das Wadi Rum aber auch von Kletterern
entdeckt. Einige Felskletterer aus Europa überwintern hier und machen ihre
Touren vom Rum Village aus.
Wir erkundeten
den Park während 4 Tagen mit dem Camper. Das war ein Test der Fahrmöglichkeiten
im Sand, und wir waren erstaunt, was man mit dem Sprinter so alles machen kann.
Daneben genossen wir die Stille, den Sternenhimmel und die Einsamkeit in der
Wüste.
In der Gegend des
Wadi Rum leben Beduinen, teilweise immer noch in ihrer traditionellen Art,
teilweise aber auch an die heutige Zeit angepasst als Führer im Park, als Jeep-
oder Kameltourführer, als Restaurateur oder Souvenirverkäufer. Das Ganze ist
aber gut organisiert und nicht zu aufdringlich. Es gibt den Touristen einen guten
Einblick in das Leben der Beduinen. Die sprichwörtliche Gastfreundschaft dieser
Leute durften wir mehrmals bei einem Tee geniessen.
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Luft
aus den Reifen ablassen, und dann erst zögerlich und mit der Zeit immer mutiger
in den Sand, in der Regel folgen wir bestehenden Spuren |
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Geschafft, ein Platz mit schöner Aussicht für die
Nacht ist gefunden |
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Eine
Salzpfanne, total flach und hart |
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Eine
Zeltstadt in der Nähe von Disi steht bereit für die Touristen in der
Hochsaison (März bis Mai), zu unserem Glück steht heute alles noch leer |
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Die
Wadi Rum Schutzgebiet aus Satellitensicht (Jabal
= Berg) |
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Warten
auf die nächsten Touristen … |
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und hier sind sie…. So
sieht es aus, wenn eine Gruppe Touristen, hier eine „Delegation“ von einem
Kreuzfahrtschiff, von Akaba aus auf einen Tagesausflug geht. Jeder Pickup hat
gepolsterte Sitze für 6-8 Personen hinten drauf. Dabei werden die Passagiere
zum Teil ganz schön durchgeschüttelt. |
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Felszeichnungen,
scheinbar ca. 2000 Jahre alt von den Nabatäern |
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Diese
sind etwas jünger! |
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Das
Portait von T.E. Lawrence (Lawrence of
Arabia) in Stein gehauen |
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Eindrücke
aus… |
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…
dem Wadi Rum |
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Fortsetzung
….. |
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Eigentlich
suchten wir nur einen schattigen Platz für die Mittagspause und standen
plötzlich bei einer der 3 natürlichen Felsbrücken, die es im Park gibt. |
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So
solide sieht das nicht mehr aus |
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Ali’s
Place im Rum Village ist der Treffpunkt der Kletterer. Ali klettert selber
nicht, aber er hat eine umfangreiche Sammlung von …. |
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….
Routenbeschreibungen. Einige der Berge im Wadi Rum sind für das Klettern
freigegeben, einzig mit ein paar Einschränkungen betreffend dem Bohren von
Sicherungshaken. Das
Klettern im Sandstein scheint mir eher riskant, ich möchte es nicht
versuchen. |
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Und
weil es so schön war, hier noch einmal ein paar Souvernirbildli …. |
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Anstelle
von Sand treffen wir Steine an auf dem südlichen Weg aus dem Park. Doch die
Spur war gut, keine Probleme. |
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Und
am Ende der Sandfahrten müssen die Reifen wieder aufgepumpt werden. |
Akaba ist eine
moderne Stadt und lebt vom Hafen und den Ferienresorts entlang dem Golf von
Akaba. Die Korallenriffe sind berühmt und laden zum Schnorcheln und Tauchen
ein.
Für uns war es
der Treffpunkt mit anderen Afrika-Fahrern und damit eine sehr wertvolle
Informations-Börse. Daneben musste so einiges erledigt werden, die Wäsche,
Mails, Homepage, Vorräte einkaufen, Visum verlängern und schliesslich nahmen
wir uns auch die Zeit für 2 Tauchgänge im glasklaren Roten Meer und eine Fahrt
mit dem Glasbodenboot, war sehr lohnend.
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Der
grösste Teil der Strände in und um Akaba sind öffentlich und werden gepflegt.
Hier in der Stadt in der Nähe des Hafens. |
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Auch
speziell: Direkt hinter der Strandpromenade gibt es diese kleinen Gärten, wo
sich einige Stadtbewohner etwas anpflanzen können. Mit Bewässerungsgräben. |
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Sonnenuntergang
in Akaba |
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Kaffee
und Gewürze im Markt von Akaba |
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Hier
ist der Koch des Hotels an der Arbeit, es gibt eine Schafspezialität (zu der
wir leider nicht eingeladen waren): Ein frisch geschlachtetes Schaf wird
zerstückelt und auf die 3 Etagen des Gestells verteilt. Daneben ist ein Fass
im Boden eingegraben, in dem Feuer gemacht wird. Auf die glühende Holzkohle,
werden noch spezielle Hölzer aufgelegt, damit das Ganze den richtigen Duft bekommt.
Anschliessend wird das Gestell mit dem Fleisch ins Fass abgesenkt, mit einem
nassen Tuch abgedeckt und mit 20 cm Sand zugedeckt. Nach 3 Stunden kommt die
Grillade aus der Versenkung, es soll köstlich gewesen sein….. |
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Schon
wieder Abend, von unserem Stellplatz aus gesehen geht die Sonne über dem
Sinai unter |
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Ferienstimmung
bei unserem Camping-Hotel. |
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Mit
Maske und Schnorchel auf Entdeckung, die einheimischen Frauen sind oft im
Wasser, halt einfach mit Bekleidung. |
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Im
Glasbodenboot entlang der Küste. Korallen und Fische sind sehr schön, ein
echte Paradies für Schnorchler und Taucher. |
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Fotos
durch den Glasboden gelangen nicht, hier nur stellvertretend ein Bild |
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Doch
hier noch ein 2. Bild: In ca. 4 m
Tiefe liess der König (selbst aktiver Taucher) hier vor ein paar Jahren einen
Panzer parkieren. Oder
vielleicht hat er nur an der Uferböschung vergessen die Handbremse
anzuziehen. Den Fischen jedenfalls gefällt es. |
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Klares
Wasser und schönste Korallenriffe |
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Entlang
des Ufers gibt es mehrere Freizeitanlagen, gut gepflegt und öffentlich
zugänglich. |