Iran
In Islamabad haben wir das Iran-Visum für 1 Monat erhalten und wollten vor allem diejenigen Regionen und Orte ansteuern, die wir auf der Reise 1977/78 nicht gesehen hatten. Teheran wollten wir umfahren, das war schon früher Verkehrschaos pur und dürfte auch heute noch ähnlich sein. Doch hier der Reihe nach, wir starteten im Dreiländereck Pakistan/Afghanistan/Iran:
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Von Zahedan nach
Kerman |
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LEFT HAND DRIVE Nach 6 Monaten Linksverkehr
können wir das Schild wieder herunternehmen. |
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Ob Pakistan oder Iran, die
Landschaft ist dieselbe |
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Schön, aber wenig Vegetation,
der Baum kommt uns irgendwie verloren vor. |
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Zwischen Zahedan und Bam
führt die Strasse durch das Sarhad-Gebirge, ….. |
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…. und danach geht’s weiter
durch diese total flache Steinwüste. Von Zahedan bis hierher,
kurz vor Bam, hatten wir eine Polizeieskorte, erst hier verabschiedeten sie
sich und wir waren frei! Im 2004 gab es in dieser Gegend einen Überfall auf
Touristen mit tödlichem Ausgang, daher bekommen Touristen hier einen
Begleitschutz, man will mögliche Risiken ausschliessen. |
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Wir lösen uns beim Fahren
ab. Aber auch hier gilt: Immer mit Kopftuch. |
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Kerman |
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Verkehrskreisel in
Kerman mit Monument, Springbrunnen und
viel Grün. Diese Kreisel sind typisch im Iran, immer gut gepflegt, mit
Springbrunnen und Blumen, und jeweils abends treffen sich viele Leute auf den
Grünflächen zum Picknick. Das Schild „Rasen betreten verboten“ existiert im Iran
nicht! |
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Eine Demo in Kerman? Nein, aber der Staatspräsident Ahmadinejad kommt erstmals in seiner Amtszeit nach
Kerman zu Besuch. Immer mehr
Leute sammeln sich, … |
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…. der Verkehr ist umgeleitet,
aber der Präsident lässt sich Zeit, alle warten. |
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„Down with USA“ oder auch
„Down with Israel“ sind die Slogans. Die Stimmung im Land scheint klar
gemacht zu sein. |
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Auch wir warten im Schatten
und sind umringt von Studenten, die ihre Englischkenntnisse an uns
ausprobieren wollen. |
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Endlich: mit 4 Stunden
Verspätung braust der Präsident am Volk vorbei, allerdings ist er nicht zu
sehen |
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Der Spuk mit dem
Präsidenten ist vorbei, es ist ruhig am Kreisel |
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Mohamed (kniend), ein
Student den wir beim Warten am Nachmittag kennen lernten, schleppte uns am
Abend in seine Englischklasse. Das war interessant! 2 Stunden lang wurden wir
mit Fragen „bombardiert“, eine davon war: Warum dürfen Europäer pro Familie
nur 2 Kinder haben??? Es war nicht das einzige Thema, zu welchem wir etwas
klarstellen mussten….. |
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Auch wir stehen Schlange vor
der Tankstelle. Im Erdöl-Land Iran gibt es zuwenig Treibstoff. Viele
Tankstellen sind leer und bei denjenigen, die noch Saft haben, dort steht man
an. Für uns absolut unverständlich. Nachtrag: Auf den 1.Juli 07
wurde die Rationierung von Treibstoff eingeführt, es gibt nur noch 100 Liter
pro Monat für Privatfahrzeuge. Das soll einer noch verstehen …. |
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Yazd |
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Unser Stellplatz in Yazd
beim Silk Road Hotel, im Hintergrund die Jameh Moschee |
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Nicht mehr in Betrieb, aber
dennoch interessant, ein Kessel aus Gummi (ex Autoreifen) am Ziehbrunnen |
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Ein Windturm. Unabhängig
aus welcher Richtung der Wind weht, die darunter liegenden Räume werden auch bei
hohen Aussentemperaturen belüftet und gekühlt. |
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Im Schatten der Gewölbe ist
der Spaziergang durch den Bazar sehr angenehm |
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Durch einen unscheinbaren Eingang
aus dem Bazar gelangen wir in diese Badelandschaft: Verschiedene Becken,
Waschräume, Ruheräume, usw. Die früheren Herren wussten wie man gut lebt! |
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Ein gutes Fladenbrot,
jeweils am Morgen und am Abend warm direkt aus dem Ofen, dazu Käse, Tomaten,
Gurken, usw. , super! |
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Typischer Monumentalbau auf
einem Kreisel am Stadteingang von Yazd. Der Rosengarten, die Brunnen und das
restliche Grün sind in tadellosem Zustand. |
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Isfahan |
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Isfahan: Ein Blick über den
Imam Square, mit dem Palast rechts, der Imam Moschee im Hintergrund und der
Sheikh Lotfollah Moschee links. |
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Früher einmal gab es auf
dem Imam Square ein Polofeld, davon zeugen heute noch die 2 Säulen, sie bildeten
eines der beiden Tore. Der Palast war
in der Mitte des Spielfeldes und bot einen guten Überblick über das ganze
Spielfeld. |
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Die Imam Moschee Sie gilt als eine der schönsten
Moscheen überhaupt. Im Moment wird sie allerdings renoviert und im Innenhof
sieht man daher hauptsächlich Baugestelle. Bis im 2008 sollte dann alles
wieder in neuem Glanz erstrahlen. |
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Stuckatur über dem Eingang zur
Imam Moschee. |
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Sheikh Lotfollah Moschee,
erbaut 1602 – 1619. Uns hat diese Moschee besonders gut gefallen, daher
nachstehend ein paar Detailbilder davon. |
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Sheikh Lotfollah Moschee |
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Sheikh Lotfollah Moschee |
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Sheikh Lotfollah Moschee |
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Sheikh Lotfollah Moschee |
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Im Teehaus in Isfahan |
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Jameh Moschee in Esfahan,
hier in einem Innenraum mit unglaublichen Stuckaturen an den Wänden und …. |
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…. an der Decke. |
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Wo es viele Touristen hat,
da gibt es auch viele Souvenirverkäufer. Das Zentrum von Isfahan ist voll
davon. Isfahan ist berühmt für
seine emaillierten Vasen, Töpfe, Teller …… |
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…… sowie Lampen, Teller,
Tischchen, Krüge, alles aus Kupfer, Messing oder Aluminium, reich dekoriert
und teilweise eingefärbt. Rund um den Imam Square gibt es unzählige Läden,
die diese Erzeugnisse lokaler Handwerker verkaufen. Überall sieht man denn
auch die Handwerker an der Arbeit, mit Hammer und Meissel prägen sie die
Ornamente ins Metall. Was man hier kaufen kann
ist Massenware für die Touristen, zu tiefen Preisen und in entsprechend
schlechter Qualität. In einem Museum sahen wir die gleichen Gegenstände,
teilweise einige 100 Jahre alt, das waren dann aber echte Kunstwerke, kein
Vergleich zum Souvenir-Markt. |
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Ob dieser übergrosse
Samowar wohl jemals wirklich in Betrieb war? |
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Neue Lampe gefällig? |
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Im Basar: Mit alten
Holzstempeln werden Baumwolltücher bedruckt. |
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Der Zayandeh River fliesst
durch Esfahan. Mehrere alte Brücken, hier die Si-o-Seh-Brücke, sind heute
Fussgängerzonen, teilweise mit einem Teehaus |
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Unter der die
Si-o-Seh-Brücke |
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Dem Fluss entlang viele
sehr schöne und gepflegte Parkanlagen |
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Persepolis |
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Persepolis: Entstand über
eine Zeit von 150 Jahren, begonnen wurden die Bauwerke um 518 BC von Darius
I. Spätere Könige haben daran weitere Bauten angefügt. |
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Das Eingangstor im Süden. |
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Sehr viele perfekt
erhaltene Reliefs sind zu bestaunen. Rechts: Besucher mit
Geschenken auf dem Weg zum König, auch die Treppe ist Teil des Reliefs |
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Die Reliefs in den Türrahmen
waren gut geschützt und sind deshalb ...... |
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....... noch sehr gut
erhalten |
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In der Nähe von Persepolis
befinden sich diese Königsgräber, riesige Monumente in den soliden Fels
gehauen und mit vielen …… |
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..... Reliefs verziert. Die
Reliefs zeigen Szenen der jeweiligen Könige aus deren Zeit. |
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Shiraz |
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In Shiraz |
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In Shiraz, ein Teil des
Forts |
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In Shiraz treffen wir ein
italienisches Paar (mit Hund), sie fahren in Richtung Indien / Sikkim |
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Und es gibt sie noch, die
Rotel Tour, das rollende Hotel. 1977/78 begegneten wir diesen Gefährten
überall zwischen der Türkei und Indien. Das Konzept ist immer noch gleich,
auf dem Lastwagen hat es Platz für 36 Personen, …… |
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….. und im Anhänger gibt es 1er und 2er Kojen. Hinten
unter dem Verdeck befindet sich die Küche. Der Chauffeur ist gleichzeitig
auch Koch und Mechaniker. Weltweit sind im Moment 75 solche Fahrzeuge auf
allen Kontinenten unterwegs. |
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Auf der Fahrt nach
Täbriz und an die türkische Grenze |
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Mittagspause südlich von
Esfahan. |
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Muttertag unterwegs! |
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Schon fast kitschig, so
stark sind die Farben. |
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Auf einer super Autobahn
geht es gegen Täbriz zu, …. |
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… und gleich daneben ziehen
Dörfer an uns vorbei, wo die Zeit scheinbar 100 Jahre stillgestanden ist. |
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Kandovan, ein Bergdorf ca.
50km südlich von Täbriz: Früher lebten hier alle Bewohner in den Höhlen, die sie
in den weichen Fels hinein gebaut hatten. Heute gibt es am Fusse des Berges
immer mehr normale Häuser, doch ein Spaziergang durch den alten Teil und ein
Blick in die eine oder andere Höhlenwohnung versetzt uns in die alten Zeiten. |
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Sieht sehr interessant aus,
doch am Wohnkomfort dürfte es mangeln. |
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Nüsse aller Art, auch
viele, die wir überhaupt nicht kennen |
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Bereits vor der Grenze
sieht man den Mt. Ararat. Hier soll die Arche Noah gelandet sein. |
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Und die LKWs stehen Schlang
vor dem Zoll. Beim Touristenübergang war
es kein Problem, nur ein paar wenige PWs und ein Bus. |
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