Gwalior
Eine Stadt mit knapp 1 Mio. Einwohner, bekannt wegen der grossen Festungsanlage auf dem Tafelberg, und der sich ebenfalls darauf befindenden diversen Tempeln.
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Und weiter geht’s, von
Lucknow auf der gut ausgebauten Hauptstrasse Nr. 25 und Nr 2 bis Etawah, dann
die Landstrasse nach Gwalior. Auch hier wiederum schön
beladene Lastwagen …. |
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… und Traktoranhänger |
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Diese Hauptstrassen sind sehr
neu, teilweise sogar noch im Bau |
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Auf den Nebenstrassen
begegnet man dann dem Indien, wie wir es vor 30 Jahren erlebt hatten, hier
scheint sich nicht sehr viel verändert zu haben. |
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Erstaunt waren wir ob den Kühen,
die für die Nacht eine Decke bekommen hatten. Normalerweise laufen die Tiere
überall (hauptsächlich auf den Strassen!) herum, man hat gar nicht den
Eindruck, dass sich überhaupt jemand um sie kümmert. |
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Gwalior wird überragt von
einem Tafelberg, auf dem sich ein eindrückliches Fort und mehrere Tempel
verschiedener Glaubenrichtungen befinden. |
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Der ganze Berg ist umgeben
von einer Festungsmauer. |
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In der Auffahrt auf den Berg
kommt man an mehreren, bis 17m hohen, in den Felsen gehauenen Jain-Skulpturen
vorbei, die meisten davon sind sehr gut erhalten. |
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Der 30m hohe Teli-ka-Mandir
ist von seiner grösse wie auch von seiner Dekoration herausragend. Er wurde
im 9. Jahrhundert erbaut und ist ein Vishnu-Heiligtum |
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Einen Eindruck der Grösse
bekommt man am besten hier |
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Den Pfau findet man als Dekorationen
bei vielen Gebäuden, so auch hier beim Teli-ka-Mandir |
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Das sind die 2
Sas-Bahu-Tempel, im 11. Jahrhundert erbaut und für uns interessant wegen den
sehr vielen Verzierungen. Kaum ein Stein, ohne dass eine Verzierung
eingemeisselt wurde. |
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Im Inneren des grösseren
Tempels. |
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Brandneu auf dem Tafelberg
ist dieser Sikh-Tempel, viel weisser Marmor und eingelegte Halbedelsteine |
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Eine Palmenallee führt zum
Tempeleingang. Das Grün auf dem Tafelberg ist ein Luxus, denn hier oben gibt
es kein Wasser, ausser demjenigen, das speziell hinaufgepumpt wird. |
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Im Inneren des Tempels,
hier während einer Zeremonie. Die Sikhs da oben waren
sehr nett, sie luden uns ein, doch die Nacht neben dem Tempel, auf einem
grossen Parklatz zu stehen. War super, nur geschlafen haben wir kaum, denn
entweder wurde im Tempel gerade ein Zeremonie abgehalten (natürlich dank
Lautsprecher weit herum hörbar) oder es wurden (ebenfalls sehr laut) Gebete
rezitiert. Pausenlos bis zum Sonnenaufgang …. |
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Der Man-Mandir-Palast, als
Teil der Befestigungsanlage. Erbaut wurde der Palast ca. 1490 bis 1510. Im
Inneren gab es nicht viel zu sehen, alle Räume waren leer. |
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Auffallend sind die 20m
hohen Rundtürme und die blauen Kachelverzierungen mit allerlei Tiermotiven. |
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Detail der eher
ungewöhnlichen Steinhauerarbeit |
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Auch hier im Palast findet
man wiederum den Pfau als dekoratives Element. |
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In der Nähe des Palastes
steht dieses grosse Wasserbecken. Es ist uns unklar, wie die Leute früher das
Wasser von der Stadt hierher brachten, Pumpen gab es damals sicher noch
keine, und alles kann nicht Regenwasser gewesen sein. |
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Eine komische Mischung aus
alten, in Stein gehauenen Strukturen und glattem, in grellen Farben bemaltem Tempeleingang. |